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RiSKWa - Sauberes Wasser?

Wasser in ausreichender Menge und Qualität ist eine essentielle Lebensgrundlage. Daher wurde vom BMBF die Fördermaßnahme "Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)" mit ca. 30 Millionen Euro Fördermitteln initiiert .

Die Sicherstellung einer hochwertigen Trinkwasserversorgung stellt eine der großen Herausforderungen der Zukunft dar. Neben Schadstoffen und Krankheitserregern belasten auch in Deutschland klimatische und demografische Veränderungen die Wasserqualität. Die zunehmenden Risiken für die Wasserqualität müssen heute erkannt und neu bewertet werden. Im Rahmen der Fördermaßnahme "Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf - RiSKWa" werden Technologien und Konzepte zum Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern für einen vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutz entwickelt.

Ziel der 12 Verbundprojekte mit über 90 Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Behörden ist es in den kommenden drei Jahren, in einem anwendungsorientierten Ansatz innovative Technologien und Konzepte zum Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern für den vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutz zu entwickeln.

Die folgenden 12 Verbundprojekte werden in RiSKWa gefördert:

  • AGRO: Risikomanagement von Spurenstoffen und Krankheitserregern in ländlichen Karsteinzugsgebieten
  • ANTI-Resist: Untersuchung zu Einträgen von Antibiotika und der Bildung von Antibiotikaresistenz im urbanen Abwasser sowie Entwicklung geeigneter Strategien, Monitoring- und Frühwarnsysteme am Beispiel Dresden
  • ASKURIS: Anthropogene Spurenstoffe und Krankheitserreger im urbanen Wasserkreislauf - Bewertung, Barrieren und Risikokommunikation
  • PRiMaT: Präventives Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung
  • RiMaTH: Risikomanagement in der Trinkwasser-Hausinstallation - Schnellnachweismethoden für bakterielle Kontaminationen und Begleitung von Sanierungsvorhaben
  • RiskAGuA: Risiken durch Abwässer aus der intensiven Tierhaltung für Grund- und Oberflächenwasser in Agrarräumen
  • RISK-IDENT: Bewertung bislang nicht identifizierter anthropogener Spurenstoffe sowie Handlungsstrategien zum Risikomanagement im aquatischen System
  • SAUBER+: Innovative Konzepte und Technologien für die separate Behandlung von Abwasser aus Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • SchussenAktivplus: Reduktion von Mikroverunreinigungen und Keimen zur weiteren Verbesserung der Gewässerqualität des Bodenseezuflusses Schussen
  • Sichere Ruhr: Badegewässer und Trinkwasser für das Ruhrgebiet
  • TOX-BOX: Gefährdungsbasiertes Risikomanagement für anthropogene Spurenstoffe zur Sicherung der TrinkwasserqualitätTransRisk: Charakterisierung, Kommunikation und Minimierung von Risiken durch neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bmbf.riskwa.de/

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

  • DECHEMA e.V.

    • Dipl. Ing. Susanne Huckele
    • Theodor-Heuss-Allee 25
    • 60486 Frankfurt
    • Telefonnummer: 069 / 7564-413
    • Faxnummer: 069 / 7564-117
    • E-Mail-Adresse: huckele@dechema.de